Bungee-Erlebnisberichte

Stuttgart 08.08.2011 von Marc Wittmann:

Letztes Weihnachten hat mir meine Freundin einen Gutschein für einen Bungee-Sprung geschenkt. Ich hatte wohl irgendwann mal zu laut gesagt dass ich das gerne mal machen würde und kein Problem damit hätte mich an einem Gummiseil in die Tiefe zu stürzen. Tja, das hatte ich jetzt davon ;-) Aber ich habe mich natürlich trotzdem sehr gefreut. Bis ich einen Termin gefunden hatte verging dann eine Weile, doch am 06. August war es dann soweit. Da wir aus Stuttgart kommen habe ich die Location in Ertingen gewählt. Bereits mehrere Tage vor dem eigentlichen Termin machte ich mir viele Gedanken. Was kann passieren, was wäre wenn, etc. pp

In Ertingen angekommen erwartete uns ein sehr freundliches und gut gelauntes Team und wunderschönstes Wetter. Schon als ich am Set ankam und den riesigen Autokran mit der Bungee-Gondel sah bekam ich ein leichtes kribbeln im Bauch.

Nachdem ich meiner Freundin Lebewohl sagte, da sie nicht mit in den Sicherheitsbereich durfte ging dann alles schlag auf schlag. Ich meldete mich an, wurde gewogen und bekam einen Gurt und Fußmanschetten. Jetzt war ich eigentlich startklar. Es waren noch einige Leute vor mir dran, also setzte ich mit auf die „Wartebank“ und sah den anderen beim springen zu. Als ich so sah wie professionell das Team gearbeitet hat und wie einer nach dem anderen heil wieder unten ankam waren meine Sorgen, die ich mir seit Tagen gemacht hatte, verflogen. Jetzt war ich eigentlich nur noch freudig erregt.

Jetzt war ich an der Reihe, das wurde auch Zeit, denn ich hatte schon richtig Hummeln im Hintern. Ich stellte mich in die Gondel und das Bungee-Seil wurde an meinen Füßen bestestigt. Nach einer wiederholten Sicherheitsüberprüfung ging es dann ab nach oben. Und jetzt war es mit dem Spaß vorbei. Ich wurde immer nervöser, sodass ich den Anweisungen des Mitarbeiters in der Gondel schon gar nicht mehr richtig folgen konnte. Als wir dann ganz oben waren sah mir das eher wie 150m als wie 50m aus, wovon ich übrigens immer noch fest überzeugt bin, und ich hatte die Hosen richtig voll. Ich spürte wie mein Herz immer schneller wurde, die Geräusche der Umwelt verschwanden komplett, ich hatte keine Gedanken mehr, und da waren nur noch ich, das Bungee-Seil und ein schwarz gekleideter Fremder. Die Erinnerung daran ist total verschwommen, wie bei einem Rausch. Nun sollte ich die Hände von den Stangen der Gondel lösen und nach oben strecken. Gut dass mich der schwarze Mann hinten am Gurt festhielt und mir damit ein Gefühl der Sicherheit vermittelte, sonst hätte ich das wahrscheinlich nicht gemacht. Dann kamen die letzten Anweisungen: „Die Arme oben lassen, vorm Wasser die Augen schließen und kippen wie ein Brett. …3…2…1…Bungee“ Letzteres schrie mir der Mann dermaßen, und mit enormen Nachdruck zu, dass ich mich tatsächlich einfach umkippen ließ. Dann musste ich so losbrüllen als wäre mein letztes Stündlein geschlagen. Ich tauchte mit den Fingerspitzen ein und ab dem Moment kamen die Glücksgefühle. Es war sowas von geil!! Als ich dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte zitterte ich immer noch am ganzen Körper und konnte kaum sprechen. Ich war total geflasht! Den Rest des Tages war ich dann auch zu nichts mehr zu gebrauchen. Dieses Gefühl toppt einfach alles. Das war sicher nicht mein letzter Bungee-Sprung. Nochmals vielen Dank an das ganze Team. Ich komme wieder!

 

 

München 26.07.2011 von Stephan Wiesinger:

Meine Freunding hat mir ein Bungee Gutschein zum Geburtstag geschenkt… natürlich habe ich mich gefreut aber man hätte meine Hände sehen sollen als mir bewusst wurde was das bedeutete…
Ich hatte meinen Termin am 24.7. an der Ruderregatta in Oberschleißheim… war echt viel los an dem Tag. Dementsprechend war auch die Stimmung super.
Als ich an der Reihe war und mit der Gondel nach oben gefahren bin… puhh da ging mir ie Pumpe. Von unten sieht es nicht so hoch aus… aber wenn man erstmal da oben ist… viel Spaß (ist ganz gut mit dem 10m Brett vergleichbar… nach dem Motto: ist doch eh nicht so hoch… ja klar…).
Oben angekommen sollte ich meine Arme nach oben nehmen – natürlich leichter gesagt als getan… wenn die Beine eh schon zittern wie sau!
Ich habe einfach den Kopf nach hinten genommen und bevor der Instructor in der Gondel von 3 bis 1 runter zählen konnte war ich schon unterwegs.
Meinen Brüller hat man bestimmt bis zur anderen Seite von der Regattabahn gehört. Und plötzlich ZACK war ich im Wasser und bin wieder nach oben geschossen. Ich habe nur noch vor Freude gebrüllt und gejubelt :)

Diesen Adreanlinrausch werde ich nie wieder vergessen!!!

 

Hier findest Du noch mehr Bungee-Erlebnisberichte!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>